Zinsen im Juli stark in Bewegung – Konkurrenzkampf wird härter

Montag, 18. Juli 2011 - 10:08 Uhr

Gehören auch Sie zu den vielen deutschen Sparer, deren Geld unverzinst auf dem Girokonto versauert? Falls ja stehen Sie damit nicht alleine, wie eine Studie der Bank of Scotland heraus fand. Mit diesem Sparverhalten lassen Sie sich allerdings lukrative Zinsen entgehen, denn besonders nach der jüngsten Anhebung des Leitzinses überbieten sich die Banken nur so mit besseren Angeboten.  Lesen Sie hier die neusten Konditionen der Bank of Scotland, der 1822direkt, der Targobank und der IKB Direkt.

Bank of Scotland hebt Zinsen auf 2,50%

Wie bereits Anfang Juli angekündigt hat die Bank of Scotland ihren Zinssatz auf das Tagesgeldkonto von 2,40 auf 2,50% angehoben. Wie üblich bei der schottischen Bank profitieren davon auch Bestandskunden, denn der Zinssatz gilt für alle Kunden auf alle Einlagensummen. Wenn Sie sich jetzt für ein Konto bei der Bank of Scotland entscheiden, sichern Sie sich gleichzeitig ein etwas kleines Startgeld. Statt wie bisher 30 Euro verschenkt die Bank ab sofort noch 20 Euro als Willkommensgruß an alle Neukunden.

1822direkt verlängert Zinsgarantie und spendiert Startguthaben

Bei der Tochter der Frankfurter Sparkasse erhalten Neukunden einen Zinssatz von 2,25% auf ihre Tagesgeldeinlagen. Der Wert gilt immer solange, wie die Garantie zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gilt, weshalb die 1822direkt den Garantiezeitraum nun zum erneuten Mal verlängert hat. Neu eröffnete Tagesgeldkonten werden noch bis zum 15. Januar, also rund ein halbes Jahr, sicher mit 2,25% verzinst, danach gilt der variable Standardzins. Als kleinen Bonus verspricht die Bank potentiellen Kunden erstmalig ein Startguthaben in Höhe von 25 Euro. Die Zugabe ist allerdings an die Bedingung gebunden, dass Sie in kürzester Zeit mindestens 10.000 Euro auf das neue ZinsCash Konto einzahlen.

IKB direkt erhöht um 75 Punkte auf 2,30%

Den größten Sprung im Tagesgeldvergleich legte in diesen Tagen die IKB direkt hin. Sie hebt ihren variablen Zinssatz um ganze 75 Basispunkte von 1,55% auf jetzt 2,30% p.a. an. Der Zins beinhaltet keine Garantie und bleibt damit veränderbar, dafür profitieren Neu- und Bestandskunden gleichermaßen von dieser Anhebung. Ein Nachteil des Kontos ist die Mindesteinlage von 5.000 Euro. Positiv dagegen wirkt sich die quartalsweise Verzinsung auf die Rendite aus.

Targobank erhöht auf 2,50% p.a.

Auch die Targobank dreht an der Zinsschraube und setzt sich mit dem neuen Zinssatz von 2,50% souverän unter die besten Anbieter im Tagesgeld-Vergleich. Neukunden erhalten dazu eine sechsmonatige Zinsgarantie, wobei der Zinssatz auf Einlagen bis maximal 50.000 Euro gilt. Achten Sie bei der Targobank darauf, dass es sich beim dem Tagesgeldkonto um ein Kombiangebot mit einem Girokonto handelt, für das ohne monatlichen Geldeingang Gebühren anfallen.

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