PrivatBank steigt mit hohen 3,00% Zinsen neu beim Tagesgeld ein

Montag, 29. Oktober 2012 - 12:06 Uhr

Ein Neueinsteiger aus Lettland ist es, der derzeit den Tagesgeldmarkt durcheinander bringt. Die AS PrivatBank wurde dort vor 20 Jahren gegründet und hat seitdem einen internationalen Kundenstamm aufgebaut. Die Universalbank bringt Ihre rentablen Sparprodukte nun auch in Deutschland auf den Markt und fegt die Angebote der Konkurrenz mit hohen 3,00% aufs Tagesgeld von Platz 1 im Ranking.

Das Tagesgeld-Konto „Flow“ bietet für die aktuelle Finanzlage sehr hohe 3,00% Zinsen auf die gesamte Einlage ab dem ersten Euro. Für die Kontoeröffnung wird allerdings eine Mindestanlage von 100 Euro vorausgesetzt. Das ist zwar für Tagesgeldprodukte eher unüblich, bildet in der Höhe der Summe aber keine großes Hindernis.

Ungewöhnlich ist auch die Zinsgutschrift bei der PrivatBank. Ihre Zinsen werden Ihnen tatsächlich täglich auf dem Konto gutgeschrieben. Einen besseren Zinseszinseffekt als hier können Sie also nicht erwirtschaften. Ein weiterer Bonus ist die 12-monatige Garantie auf die hohen Zinsen: Kaum ein anderer Anbieter schreibt seine Zinsen zurzeit solange fest.

Lettische Einschränkungen beachten

Neben den auffallend guten Konditionen müssen Anleger allerdings auch einige Einschränkungen beachten. Diese beginnen mit der Einlagensicherung, die nur bis zu einer Höhe von 100.000 Euro garantiert ist. Die Summe entspricht dem EU-Gesetz zum Schutz vor Kundeneinlagen. Die Einhaltung wird von der lettischen Finanz- und Kapitalmarktkommission überwacht.

Darüber hinaus ist für Ein- und Auszahlungen auf das Tagesgeldkonto ein Girokonto bei der PrivatBank notwendig. Dieses ist kostenfrei, allerdings zahlen Sie 3 Euro Gebühr pro Überweisung nach Lettland. Nicht außer Acht lassen dürfen Kunden ebenfalls das lettische Steuergesetz, dass eine Quellsteuer auf Zinsen auch von ausländischen Anlegern verlangt. 10% der erwirtschafteten Zinsen werden deshalb direkt in Lettland einbehalten, auf Wunsch erhalten Sie darüber von der Bank eine Bescheinigung. Dank des Doppelbesteuerungsabkommens sind dann in Deutschland nur noch die verbleibenden 15% (zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer) bei der Steuererklärung fällig.

Die PrivatBank ist mit ihrem Einsteigerangebot von 3,00% ein echter Lichtblick im grauen Tagesgeld-Herbst. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die lettische Bank das Vertrauen der deutschen Anleger gewinnen kann und wie lange der hohe Zinssatz am Markt Bestand hat.

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