noa bank darf nicht mehr aktiv sein – Was wird aus dem angelegten Geld?

Mittwoch, 28. Juli 2010 - 11:10 Uhr

Die noa bank hat vor einigen Monaten mit guten Zinsen für Tagesgeld und Festgelder geworben. Heute wurde bekannt, dass der noa bank von der BaFin, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, nun untersagt wird, weiter Kundeneinlagen anzusammeln. Auch das Vergeben neuer Kredite wurde der noa bank untersagt. Doch was wird nun aus den bereits bestehenden Tagesgeldkonten bei der noa bank?

Bereits im Februar dieses Jahres hatte die Zeitschrift „ÖKO-TEST“ ihre Bedenken angemeldet in Sachen noa Bank, nun wurde auch die BaFin aktiv. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hegt inzwischen Zweifel daran, dass überhaupt eine Refinanzierungsfähigkeit der Bank vorhanden sei.

Was wird aus dem angelegten Geld?

Die Transparenz, mit der die noa bank so eifrig um neue Kunden warb, und die auch zahlreiche Neukunden anzog, war laut ÖKO-TEST schon vor Monaten nicht mehr gegeben. Deshalb warnte die Zeitschrift im Februar auch deutlich vor der noa bank: „Interessierte sollten sich gut überlegen, ob und wie die Noa-Bank die versprochenen Zinsen dauerhaft erwirtschaften kann.“

Wir empfehlen, die angelegten Tagesgelder und Festgeldanlagen bei der noa bank umgehend abzuziehen und bei einer anderen Bank anzulegen – oder sie zwischenzeitlich auf dem Referenzkonto, dem eigenen Girokonto, zu belassen.

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