Beratungsprotokolle und Tagesgeld

Montag, 7. Juni 2010 - 15:52 Uhr

Das Tagesgeld ist eine jener Geldanlagen, die am bekanntesten in unserem Land sind. Dennoch wissen viele Sparer immer noch nicht, was eine Tagesgeld Anlage genau ist – und welche Vorteile sie bietet.

Dabei ist das Tagesgeld eine der sichersten Geldanlagen, die es überhaupt gibt. Deshalb hat der Gesetzgeber die Pflicht zum Beratungsprotokoll auch nicht auf Geldanlagen wie Festgeld und eben das Tagesgeld mit einbezogen. Die „Spielregeln“ sind meist klar, Abweichungen gibt es normalerweise nur:

• Bei der Höhe der Zinsen
• Bei der Zinsgarantie oder einem variablen Zinssatz
• Bei der Art der Einlagensicherung
• Bei der Höhe der Mindesteinlage
• Bei der Höhe einer möglichen Maximaleinlage

Die tägliche Verfügbarkeit des Tagesgeldes ist bei Geldanlagen dieser Art gleich, auch die kostenlose Kontoführung.

Da die Risiken beim Tagesgeld überschaubar sind, diese aber durch die Art der Einlagensicherung (nur gesetzliche Einlagensicherung oder auch eine zusätzliche Absicherung der Einlagen, bspw. durch die Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds) deutlich werden, wird für eine Beratung zum Thema Tagesgeld Anlage kein Beratungsprotokoll benötigt. Das Gleiche gilt auch für den Bereich Festgeld.

Manche Bankberater erstellen dennoch ein Beratungsprotokoll, was dann lediglich als eine Art Zugeständnis der Bank zu verstehen ist, dass Transparenz in der Beratung ernst genommen wird. Eine Pflicht zum Erstellen eines solchen Protokolls besteht jedoch nicht.

Weitere Beiträge zum Thema: